Unsere diesjährige Herbstreise sollte uns für 3 Tage in die Lüneburger Heide führen. Zunächst wurden Vorschläge für den Ablauf zusammengetragen. So wies Dr. Günter Mönnich z.B. auf die Flora-Farm Ginseng in Walsrode hin. Brigitte Stejuhn recherchierte im Internet und ließ von Heide-Touristik Neuenkirchen ein Pauschalangebot zusammenbasteln, worin alle unsere Wünsche enthalten sein sollten. Nach einigen eMails und Telefongesprächen hatten wir ein perfektes Angebot und buchten die Reise für 13 Personen. Leider konnten aus Gesundheits- und anderen Gründen nicht alle Mitglieder teilnehmen.
Nun mußte die An- und Abreise organisiert werden. Von Rostock aus standen 4 PKW zur Verfügung. Aber wie bekommen wir das Ehepaar Maahs und Charlotte Schuldt aus Mesekrenhagen und Stralsund her, fragten wir uns. Dazu wusste Sonja Rummel Rat. Sie bat unseren Landtagsabgeordneten Sebastian Ratjen um Hilfe, der immer ein offenes Ohr für uns hat. Er schaffte es, dass ein Jungliberaler aus Greifswald mit dem PKW die 3 Senioren abholte, sie nach Rostock brachte und später auch wieder zurück.
Frohgelaunt starteten wir nun alle von Rostock aus, und fast gleichzeitig trafen die 4 PKW gegen 13.00 Uhr im Hotel Röhrs in Visselhövede-Hiddingen ein.
Um 14.00 Uhr begann schon unser erster Programmpunkt - eine Kutschfahrt durch die Heide. Als wir mit unseren Autos auf dem Schäferhof Neuenkirchen ankamen, wartete der Kutscher bereits mit seinem Haflingergespann auf uns.
Wir stiegen um und genossen bei herrlichem Wetter eine gemütliche Fahrt durch die zwar schon verblühte, aber doch sehr romantische Heidelandschaft. Unterwegs bewirtete uns der Kurscher mit Kaffee, köstlichem Kuchen und Schmalzstullen. Zurück auf dem Schäferhof, erlebten wir dann den Schnuckeneintrieb. Das war schon ein tolles Erlebnis, sich inmitten einer Herde von über 300 Heidschnucken bewegen zu können.

> Wir durften diese kuscheligen Tiere füttern und streicheln.
Zum Abschluß dieses Tages wartete ein Abendessen “Wildes aus der Heide” auf uns. Im Hotel saßen wir dann noch gemütlich beisammen und diskutierten temperamentvoll über die bevorstehende Wahl .
Am 2. Tag stand als erstes eine Führung über die Flora-Farm Ginseng auf dem Programm. Frau Voß erklärte uns, unter welch schwierigen Umständen der echte koreanische Ginseng in den 80er Jahren nach Deutschland kam und nunmehr seit 30 Jahren erfolgreich hier angebaut wird. Die Ginsengwurzel hat sich zu einem wertvollen Schatz für die Medizin entwickelt, wie auch die Farm und das dazugehörende Forschungsinstitut in den Jahren immer größer geworden ist. Wir erhielten viele Informationen über das Produktangebot, über die Wirkung bei regelmäßiger Einnahme fur das Immunsystem, Herz- und Kreislaufsystem und und und. Zum Schluß erhielten wir eine kleine Kostprobe aus der Wurzelkur. Die ganz Gesundheitsbewußten unter uns entschieden sich gleich für eine Kur mit den wertvollen Ginseng-Kapseln.
Am Nachmittag besuchten wir die afrikanischen Tiere im Serengetipark Hodenheide.

> Wir machten eine 10 km lange Safari mit dem Serengiti-Bus und beobachteten freilebende Elefanten, Bären, Nashörner, Tiger, Giraffen (die ganz frech in den Bus reinguckten und nach Futter bettelten) und viele andere Tiere.

>Danach fuhren wir mit der Kleinbahn um den
200 Hektar großen Park und erfreuten uns an den schönen Anlagen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz durchquerten wir noch das frei begehbare Affenland, wo uns die Colobusaffen, Kattas und Weißkopfmakis fast über die Füße liefen.
Am Ende dieses Tages gab es wieder ein leckeres Heide-Abendessen.
Der 3. Tag war leider schon wieder der Abreisetag. Aber zuvor fuhren wir zur nostalgischen Holländermühle in Neuenkirchen-Sprengel.

> Der Müller erzählte uns viel über seine Familiengeschichte und die Geschichte der Mühle sowie deren jetzige Nutzung. Er erklärte uns die Technik von früher und heute, was natürlich die Männer am meisten interessierte. Zum Schluß demonstrierte er uns, wie die Flügel vom Wind angetrieben werden.
Eigentlich waren wir nun am Ende der Reise angelangt. Wir konnten uns aber noch nicht trennen. Brigitte Stejuhn erwähnte einen Fell-Laden in Schneverdingen. Dort fuhren wir noch gemeinsam hin, stöberten durch das reichhaltige Angebot und nahmen alle noch ein Mitbringsel aus der Heide mit nach Hause.
Fröhlich und gestärkt durch viele schöne Erlebnisse trafen wir gegen
17.00 Uhr wieder vor Sonja Rummels Haustür ein und traten dann unsere endgültige Heimreise in die verschiedenen Richtungen an.